Nachdem unabhängig voneinander bei der Alemannia sowie beim Ruderclub Rastatt (RCR) die Idee einer Jugendwanderfahrt
aufkam, lag es nahe diese wie schon einige andere Aktionen zuvor, zusammen durchzuführen. Leider haben die rastatter
Jugendlichen sich erst sehr spät zur Teilnahme überreden lassen, allerdings wollte sich der Chefplaner der
Rastatter dieser Geduldsprobe nicht stellen und zog es vor selbst anderen Terminen nachzukommen.
Teilnehmer waren: Romana (RCR), Claudia (RCR), Christian (RCR), Andreas (RCR), Jasmin (KRA), Alex (KRA),
Franz (KRA), Josef (KRA) und Hartwig (KRA)
Nach 3h Fahrt erreichten wir endlich Neumagen, hier fanden wir auch den Zeltplatz und einen kleinen
Sportboothafen wo wir einsetzen wollten da wir keinen richtigen Steg finden konnten. Als Bus und Hänger
abladefertig am Ufer geparkt waren, fragte Josef mehr aus Höflichkeit im "Hafenbüro" nach ob unser Vorhaben
in Ordnung wäre... In Ordnung schon nur eben auch kostenpflichtig, darauf suchten wir nochmals etwas gründlicher
nach einem Ruderboot-tauglichen Steg und wurden auch fündig, hier konnten wir dann nach einer Stärkung völlig
problemlos einsetzen. Nach ca. 20km rudern wurden die Brüder Gravenhorst mit ihren Inlinern an Land ausgesetzt,
um dann den Bus an das Etappenziel zu bringen. An diesem Tag war der Ruderverein Bernkastel unser Ziel bzw.
unsere Unterkunft. Wie wir später feststellen mußten wissen die Rudervereine an der Mosel über ihre praktische
Lage bescheid und wissen diese auch in Geld umzusetzen, denn mit ca. 5 Euro/Person für warme Duschen und kalten
Betonboden war dies nicht gerade billig. Im Ruderverein Traben-Trarbach war der Preis schon eher gerechtfertigt,
denn hier findet man ein ganzes Stockwerk, welches für Wanderruderer wie geschaffen scheint (Ess und
Schlafmöglichkeiten, WC, Duschen und vor dem Haus ein Grillplatz).
Nachdem wir am ersten Tag eine kleine Verwarnung kassierten, da wir den Unterschied zwischen einem Schiff und einem
Boot nicht kannten... (es gibt Schleusen für Großschifffahrt und für Sportboote, wobei die Sportbootschleusen recht
klein und leicht zu übersehen sind, bei der 2. Schleuse wußten wir dies dann auch...). Richtig billig würde erst
unsere letzte Unterkunft im Zelt auf einem legalen aber eher unbekannten Zeltplatz: Glücklicherweise konnten
wir unsere Anmeldung auf dem 4-Sterne-Campingplatz (ca. 60 Euro/Nacht) wieder zurückziehen, daher schlugen wir
unsere Zelte auf der Wiese im Nachbarort auf (Preis pro Zelt 1,50 Euro= 4,50 Euro/Nacht!!). Für die Boote
zahlten wir die fällige Liegegebühr auf dem (preislichen-)luxus Platz (ca. 3 Euro), da hier auch ein geeigneter
Steg vorhaden war. Das Wetter war bis auf den Mittwoch trocken und insgesammt nicht zu heiß, so konnten wir nach
einer verkürzten letzten Etappe kurz vor der Schleuse bei Cochem die Boote wieder verladen und die Heimreise
antreten...
Dieser Bericht ist noch verbesserungs Bedürftig (z.B. Stichwort: Bundeswehr), vielleicht findet sich ja einer der Teilnehmer
der sich hier verewigen will...
Hier einige Bilder, leider manche etwas verwackelt:
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