Abgerudert …


31. Oktober 2020 / Dietmar Kup

… mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra in den Lockdown! So sah ‚Dannes‘ unsere Veranstaltung am 31. Oktober 2020, sehr treffend.

Kräftig strahlte die Herbstsonne am Samstagvormittag um 10 Uhr in das Karlsruher Hafenmittelbecken. Hier, an der Anlegestelle der MS Karlsruhe, hatten sich zahlreiche Ruderinnen und Ruderer des Rheinklubs in ihren Ruderbooten zum traditionellen Abrudern versammelt. An der Veranstaltung beteiligten sich besonders auch die jungen Sportler*innen des RUDER-TEAMs Karlsruhe, der Alemannia-Wiking-Kooperationsmannschaft.

Im blauen Gigdreier stehend, stimmte unser Vorsitzender Michael das dreifache „Hipp-Hipp-Hurra!“ an. Er wollte die Versammlung auf dem Wasser nicht unnötig lange aufhalten, und so folgte ohne große Worte und langem Feiern zum Abschluss der Rudersaison 2020 die programmgemäße, kleine Hafenrundfahrt.

Eigentlich hatten die beiden Rudervereine, Alemannia und Wiking, nach dem Abrudern die diesjährige Herbstregatta und Stadtmeisterschaft 2020 geplant. Aber leider war der Karlsruher Ruderverein Wiking bereits im zweiten Shutdown 2020, sodass auch diese Veranstaltung, wie so viele Events in der Rudersaison, ins Wasser fallen musste. Die Alemannen und das U19 RUDER-TEAM Karlsruhe hatten sich 2020 lediglich an zwei Ruderregatten und einer vereinsinternen Karlsruher Juniorenregatta beteiligt. Noch vor dem ersten Lockdown im März konnten die Rudersportler*innen an drei Indoor-Ergometer-Wettkämpfen teilnehmen.

An diesem Samstag waren die Ruderbedingungen, Sonne, Wind und Wasserstand so sehr verlockend, dass ‚Dannes‘ spontan mit seiner Fünfermannschaft im fußgesteuerten Gigboot auf den Rhein hinaus, stromaufwärts bis in den Auer Altrhein ruderte – satte 160 Ruderkilometer konnten für den DRV-Vereinswettbewerb sowie ein zusätzliches Fahrtenabzeichen errudert werden.

Fotos: Anne und Dietmar Kup