Die 14. Ausgabe unserer Kult-Rudertour im 125-jährigen Jubiläumsjahr des Karlsruher Rheinklubs Alemannia wird uns allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Am 20. Juni, forderte uns nicht nur der Rhein alles ab – vor allem das Thermometer war mit sommerlichen 37 Grad im Schatten eine echte Herausforderung.
Doch Aufgeben war für die 117 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den 25 Booten keine Option. Mit einer starken Teamleistung, A
usdauer und der nötigen Vorsicht haben sich alle Crews durchgebissen. Das Wichtigste vorweg: Alle sind gesund, wohlbehalten und zufrieden an ihren Zielen angekommen.
Jede Mannschaft schaffte es mindestens bis zum Strandbad nach Oppenheim (122 Kilometer). Der Großteil der Flotte – insgesamt 16 Boote – zog komplett durch bis zur Mainzer RG (146 Kilometer).
Einige Crews nutzten das restliche Tageslicht optimal aus und ruderten bei der Hitze noch weiter flussabwärts. Den diesjährigen Streckenrekord teilten sich die Boote Rheinaue, LRVBW-Nikolaus und Blaues Wunder, die es bis zur Fähre nach St. Goar geschafft haben – das sind stolze 199 Gesamtkilometer flussabwärts von Karlsruhe! Dicht gefolgt von der Mannschaft der MüWa-Nixe (197 km) sowie den Teams, die in Bacharach (186 km) und Bingen (173 km) an Land gingen.
Eine solche Veranstaltung bei diesen extremen Temperaturen reibungslos zu organisieren, erfordert eine enorme Leistung im Hintergrund. Ohne unser rund 50-köpfiges Helferteam wäre „All you can row“ in dieser Form schlichtweg nicht machbar.
Der unermüdliche Einsatz de
r Ehrenamtlichen begann bereits am Freitag und reichte weit über das eigentliche Event am Samstag hinaus:
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Sie haben schon am Freitag die Bootshäuser vorbereitet, die weit angereisten Gäste empfangen und Nachtquartiere bereitgestellt.
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Sie kümmerten sich um die Verpflegung, haben Essen gekocht, Brote geschmiert und dafür gesorgt, dass ausreichend Wasser und Bordverpflegung für den kräftezehrenden Samstag auf dem Wasser bereitstanden.
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Sie waren am Samstag den gesamten Tag mit den Trailern und Bussen unterwegs, um alle Mannschaften mitsamt ihren Booten wieder einzusammeln – ganz egal, an welchem Streckenkilometer das jeweilige Team die Fahrt beendet hatte.
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Sie haben die Crews bis spät in die Nacht sicher zur Übernachtung nach Mainz transportiert und dort für das wohlverdiente Abendessen gesorgt.
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Und auch der Sonntag war ein echter Arbeitstag: Nach dem Frühstück mussten alle Boote und Hänger wieder sicher zurück nach Karlsruhe transportiert, dort entladen und das gesamte Material aufgeräumt werden. Zu guter Letzt wurden die genutzten Fahrzeuge sauber gemacht und wieder ordnungsgemäß zurückgegeben.
Der gesamte Verein und alle an
gereisten Ruderinnen und Ruderer bedanken sich ganz herzlich für diesen großartigen und unermüdlichen Einsatz!
Trotz der Anstrengungen und der Blasen an den Händen war die Stimmung beim gemeinsamen Ausklang in Mainz hervorragend. Das AYCR-Fieber hat wieder alle gepackt, und wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung im Jahr 2027.
Bericht: Daniel Landmann
Fotos: Stefan Weisenberger
Fotos: Daniel Landmann









