Karlsruher Masters unbesiegbar in Frankfurt


2. Mai 2019 / Dietmar Kup

Teams der beiden Rheinhafen-Clubs ließen es auf dem Main im Vierer und Doppelvierer krachen.

Ausnahmslos alle Karlsruher Teilnehmer*innen der  21. Langstreckenregatta am 1. Mai 2019 in Frankfurt durften sich über 1. Plätze freuen – manche sogar zwei Mal. Die gemischten Masters-Teams, bestehend aus insgesamt sieben Ruderinnen und Ruderer des Karlsruher Rheinklub Alemannia und des Karlsruher Ruder-Verein Wiking waren auf dem sechs Kilometer langen Kurs in keiner der gemeldeten Bootsklassen zu schlagen.

An erster Stelle ist dabei das Frauenboot mit Claudia (Schlag), Gudrun, Gisela, Rita und Kristina (Steuer) zu nennen, denn dort machte sich das Training im Riemenrudern positiv bemerkbar. Die fünf Athletinnen brachten den Riemen-Vierer „Goldgrund“ als Schnellste  ins Ziel. Auch Probleme mit einem der Ausleger wurden noch kurz vor dem Start behoben. Obwohl es eigentlich nicht geplant war, musste der Vierer nochmals anlegen.

Im Mixed-Doppelvierer fanden Rita (Schlag), Hannes, Ben, Gisela und Kristina (wieder am Steuer) zusammen. Sie brachten bei schönstem Maifeiertagswetter ihr Boot „Flying Dutchman“ mit konstant hohem Kraftaufwand über die Strecke. Auch in dieser Bootsklasse fand sich kein Gegner, der schneller als die Karlsruher Mannschaft war! Außerdem fuhr Gudrun als einzige Karlsruher Vertreterin noch in einem Renngemeinschafts-Doppelvierer mit, auch mit dem dort erbrachten Ergebnis wurde sie auf das höchste Treppchen des Siegerehrungspodests der RG Frankfurt-Nied gebeten.

Die Langstreckenregatta, die abwechselnd von den beiden benachbarten Vereinen Nied und Höchst ausgetragen wird, besticht durch ihren familiären Charakter mit einem schönen, großen Mainufergelände, das auch ausreichend Platz für alle Bootsanhänger bietet. Auf den sechs Kilometern der Strecke ist eine Wende zu bewältigen, Start und Ziel befinden sich am selben Ort.

Zwar in Frankfurt nicht rudernd, aber als „Gewinner der Herzen“ erwies sich über alle Maßen Ruderkamerad Holger Depner. Er stellte sich kurzfristig als erfahrener Lenker des Busses mit Bootsanhänger zur Verfügung (andere Karlsruher Teilnehmer*innen können nicht mit Bootsanhänger fahren) und war eine echte Unterstützung vor Ort und während der Rennen. Außerdem überstand das Masters-Team auf dem Weg nach Frankfurt unter seiner Anleitung und Hilfe eine veritable Reifenpanne – ohne Holger wäre es also gar nicht zu dieser tollen Leistung der Karlsruher Ruderer und Ruderinnen in Frankfurt an diesem 1. Mai 2019 gekommen.

Neben dem sehr ordentlichen Ergebnis zu Saisonbeginn beim 33. Stuttgarter Stadtachter am 7. April, gab es also nun einen weiteren, erfreulichen Start in die Wettkampfsaison im Gig-Vierer und Gig-Doppelvierer. Weiter geht es mit vielen Starts der Karlsruher Masters von Rheinklub und Ruderverein auf der 85. Heidelberger Regatta am 18. und 19. Mai 2019.

Text: Hannes Blank, Foto: Gudrun Klein