13.500 Läuferinnen und Läufer, die unseren Verpflegungsstand teilweise sogar mehrfach passieren sollten – allein diese Zahl sorgte im Planungsteam zunächst für einige Nervosität. Zumal die Zahl der gemeldeten freiwilligen Helfer bis wenige Tage vor dem Marathon noch eher überschaubar war. Fast schon nebensächlich erschien da die Herausforderung, dass die Transporter bei Stadtmobil vermutlich aufgrund des Semesterbeginns komplett waren.
Bereits am Freitag gingen die ersten Helfer ans Werk, um das benötigte Material in Empfang zu nehmen und für den großen Tag vorzubereiten. Neben Tischen und Bänken aus dem Bootshaus galt es, vier Europaletten mit Pappbechern, Bananen, Apfelsaft, Iso-Getränken, Schildern, Wannen, weiteren Biertischgarnituren und allerlei Kleinkram unterzubringen. Alles musste so verstaut werden, dass am Sonntagmorgen in aller Frühe ein möglichst reibungsloser Aufbau möglich war.
Als dann am Sonntag die ersten Läufer unseren Stand erreichten, wurde es erwartungsgemäß hektisch. Die zunächst noch relativ kompakte Läuferwelle bedeutete unmengen an Bechern innerhalb kürzester Zeit befüllen und ausgeben. Dank der inzwischen über 30, überwiegend jugendlichen Helfer war aber schnell eine gute Routine gefunden. So konnten wir trotz der relativ warmen Temperaturen den Durst der unzähligen Läuferinnen und Läufer zuverlässig stillen.
Am Ende blieb vor allem die Erkenntnis: Die anfängliche Nervosität war unbegründet – mit einem so engagierten Helferteam lässt sich auch ein Ansturm von 13.500 Läufern bewältigen.
Für unsere Helfer steht nun bereits die nächste Belohnung an: In Kürze geht es gemeinsam in den Europapark. Die Anmeldedetails wurden bereits per Mail verschickt.
Bericht/Bilder: Josef Gravenhorst
Jugend hilft beim Baden-Marathon
22. September 2026 / Josef





